• Fasten in der Passionszeit


Am 16. März und am 6. April 2019 lädt Pfarrer Christfried Kulosa jeweils zu einem Fasten-Samstag ein.

Fasten in den verschiedensten Ausprängungen ist heute in aller Munde. Dabei ist es keine Erfindung der Neuzeit. Schon die Bibel berichtet davon. Nach dem Neuen Testament ist das Fasten eine Tätigkeit wie Gebet oder Almosengeben. So ist beispielsweise im Matthäusevangelium zu lesen: „Sie hielten Gottesdienst und fasteten.“ oder im Lukasevangelium wird berichtet: „Die Prophetin Hanna diente Gott mit Fasten und Beten“. Fasten  gehört nicht nur zu Erweckungen und geistlichen Aufbrüchen, sondern eigentlich zum üblichen Glaubensleben bewusster Christen. Das wichtigste Motiv ist dabei, sich durch den temporären Verzicht auf das Essen noch bewusster auf Gott auszurichten, ihm mit dieser verzichtenden Konzentration mehr Aufmerksamkeit zu widmen und ihn so zu ehren. 

In Zeiten der Überforderung und Übersättigung auf vielen Gebieten, wo gleichzeitig das Abschalten, Innehalten und Beschränken so schwer geworden ist, liegt auf dem Fasten eine ganz besondere Verheißung. Wer Interesse hat, sich gemeinsam mit anderen auf die Spur dieses Geheimnisses zu begeben, ist herzlich eingeladen.  

Zum Ablauf: Es wird an diesen beiden Samstagen bewusst zu üblichen Essenszeiten um 8:00 Uhr, 12:00 Uhr, 18:00 Uhr drei kurze Andachten mit biblischer Lesung, Gebet und Lied geben, voraussichtlich an ein Taize-Gebet angelehnt. Interessierte können sich „einklinken“ so wie sie möchten und es für sie passt. 

Am Ende der Passionszeit lädt Pfarrer Kulosa dann zu einem Erfahrungsaustausch ein.